Eugenie Marquardt, Praxisinhaberin
Durch Heirat in sehr jungen
Jahren in ein total medizinisches Umfeld, arbeitete Frau Marquardt
selbständig als Medizinisch-Technische-Assistentin in fast allen
Bereichen der Universitätskliniken Köln und Berlin.
Von der klinischen Chemie über Gasanalysen, Blutbank, Gerinnungslabor,
Lungenfunktionslabor, experimentelle Anästhesie, war Frau Marquardt auch
im kleinsten Kreis des ersten Berliner Herztransplantationsteams unter
Prof. Bücherl und Prof. Eberlein dabei.
Mit der Geburt ihres Sohnes nicht mehr voll
einsatzfähig, half Frau Marquardt ihrem Mann bei der Habilitationsarbeit
und dem Aufbau einer der größten urologischen Praxen in Berlin. Um
ihre medizinischen Kenntnisse weiter zu fördern, assistierte Frau
Marquardt bei Operationen und nahm außerdem eine Lehrtätigkeit
an der Arzhelferinnenschule auf.
Mit 29 Jahren hatte Frau Marquardt dann die
Möglichkeit, ihre Leidenschaft für das Theater auszuleben und
machte eine umfangreiche dreijährige Ausbildung zur
Bühnenreife bei Frau Prof. Marlise Ludwig in Berlin. Von
Kindertheater bis zum Musical spielte Frau Marquardt auf Tourneen in ganz
Deutschland und schließlich in Berlin am Jungen Theater bei
Ingrid Kaehler. In diesen Jahren erschien Frau Marquardt auch in zahlreichen
Fernsehproduktionen.
Bei all ihren Aktivitäten wurde Frau Marquardt immer
wieder gezwungen, auf ihre Gesundheit Rücksicht zu nehmen. Sie musste
lernen, Eigenverantwortung für ihren Körper zu
übernehmen. Ausgangspunkt waren ihre eigenen Magen-Darmprobleme, die sie
zwangsläufig herausforderten, sich speziell mit diesem Gebiet zu
beschäftigen, da Darmprobleme in der heutigen Zeit immer noch ein
"Stiefkind" in der Schulmedizin sind. Frau Marquardt
beschäftigte sich immer mehr mit alternativen
Behandlungsmöglichkeiten und besuchte die Hahnemann-Schule, die erste
Ganztagsakademie für Heilpraktiker in Berlin).
1986 erhielt Frau Marquardt die Erlaubnis zur Ausübung des
Heilpraktikerberufes.
Die folgenden 16 Jahre der vollzeitlichen
Heilpraktikertätigkeit und die gesammelten Erfahrungen mit tausenden von
Patienten, haben ihr bestätigt, daß eine gute Balance zwischen
Schulmedizin und alternativen Heilverfahren wichtig sind.
Weiterhin besucht Frau Marquardt zahlreiche
Fortbildungsseminare, um die Erfahrungen anderer alternativer
Heilverfahren und Kulturen in ihre Praxis aufzunehmen. Zuletzt nahm Frau
Marquardt an einer Schulung in einer der renomiertesten
Ayurveda-Institute in Südindien teil. Der daraus hervorgegangene
Erfahrungsaustausch ist ein Beispiel dafür, wie Frau Marquardt immer
wieder ihren Patienten Zugang zu den neusten weltweiten Entwicklungen
anbietet.
Auch die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) versucht
sie immer in ihr Programm, zur Ergänzung der westlichen
Behandlungsmethoden, einzubeziehen.
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